

Wer sich mit drahtloser Kommunikation auseinandersetzt, der kennt die Vorteile von Mobilfunk für IoT-Projekte. Fehlt bloß noch die passende M2M-SIM-Karte, um die Daten auch schnell und sicher von IoT-Geräten zu übertragen. Wir erklären, wie Sie den besten M2M-SIM-Anbieter finden und wo Stolperfallen für Ihr Projekt lauern.
Wer M2M-SIM-Anbieter vergleicht, stellt schnell fest: Die Angebote unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei Netzabdeckung, Technik, Tarifen und Vertragsbedingungen.
Die beste IoT-SIM-Karte? Das lässt sich pauschal leider nicht so einfach beantworten. Jedes IoT-Projekt ist anders. Beim IoT-SIM-Vergleich sollten Unternehmen verschiedene Kriterien berücksichtigen, darunter insbesondere Netzabdeckung, Roaming-Verhalten (Stichwort gesteuert vs. ungesteuert), unterstützte Mobilfunkstandards, konkrete Tarifmodelle und generell die vertraglichen Rahmenbedingungen.
Entscheidend ist nicht unbedingt der günstigste Preis pro SIM-Karte, sondern welches Gesamtpaket zum geplanten Einsatz passt.

Egal ob Sie erstmal nur 15 SIMs zur M2M-Kommunikation oder gleich 50.000 SIMs benötigen, ein guter M2M-SIM-Anbieter sollte zu den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen des IoT-Projekts passen. Besonders wichtig sind:

In welchem Land startet das IoT-Projekt? Benötigen die Geräte dort lediglich Zugang zu einem Mobilfunknetz, oder braucht es mehrere? Befinden sich Einsatzorte in Grenzregionen, sodass auch die Netze der Nachbarländer relevant sind? Und wo sollen Ihre Geräte vielleicht auch zukünftig eingesetzt werden?
All das sind Fragen, die Sie bei der Auswahl eines M2M-SIM-Anbieters berücksichtigen sollten. Denn nicht nur die Anzahl der unterstützten Länder ist entscheidend, sondern auch, welche und wie viele Mobilfunknetze dort jeweils zur Verfügung stehen. Beziehen Sie dabei wenn möglich auch geplante Erweiterungen und zukünftige Einsatzorte ein. So stellen Sie sicher, dass die Netzabdeckung des Anbieters nicht nur zum aktuellen Rollout, sondern auch zur langfristigen Entwicklung Ihres IoT-Projekts passt.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten: Anzahl der verfügbaren Netze pro Land, Abdeckung an den tatsächlichen Einsatzorten und Netzverfügbarkeit in möglichen zukünftigen Zielmärkten.
Mehrere verfügbare Mobilfunknetze allein garantieren noch keine zuverlässige Verbindung. Entscheidend ist auch, wie das Gerät zwischen diesen Netzen wählen darf. Prüfen Sie deshalb, ob ein Anbieter gesteuertes (steered) oder ungesteuertes (non-steered) Roaming einsetzt.
Beim gesteuerten Roaming werden bestimmte Mobilfunknetze bevorzugt. Die SIM gibt dem Gerät vor, sich zunächst mit diesen Netzen zu verbinden – auch wenn am Standort andere Mobilfunknetze eine bessere Verbindung bieten würden. Beim ungesteuerten Roaming (Non-Steered Roaming) priorisiert der SIM-Anbieter dagegen kein bestimmtes Netz, so wie bei WhereverSIM: Die Endgeräte entscheiden standardsmäßig allein anhand der Verbindungsstärkte, mit welchem Mobilfunknetz sie sich verbinden wollen.
Gerade für IoT-Anwendungen, die an wechselnden Standorten eingesetzt werden oder auf eine hohe Verfügbarkeit angewiesen sind, kann diese Flexibilität ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Fragen Sie beim Vergleich von M2M-SIM-Anbietern deshalb nicht nur „Welche Netze darf mein Gerät nutzen?“, sondern auch „Wie kann es diese Netze nutzen?“.
Welchen Mobilfunkstandard unterstützen oder brauchen die Geräte? Ist dieser in den geplanten Einsatzländern verfügbar? Und wie lange sollen Geräte im Einsatz bleiben? Je nach IoT-Anwendung können unterschiedliche Mobilfunkstandards von 2G bis 5G oder LPWAN-Technologien wie LTE-M und NB-IoT relevant sein. Prüfen Sie deshalb, welche Technologien der Anbieter unterstützt und ob diese auch in den benötigten Netzen und Ländern zur Verfügung stehen.
Auch hier gilt wieder: Heute schon an morgen denken. Berücksichtigen Sie nicht nur den aktuellen Rollout, sondern denken Sie an die geplante Lebensdauer Ihrer Geräte. Netze und Mobilfunkstandards verändern sich: 2G und 3G werden beispielsweise in vielen Ländern schrittweise abgeschaltet. Gerade bei IoT-Geräten, die über viele Jahre im Einsatz bleiben sollen, sollte die Konnektivitätsstrategie deshalb möglichst langfristig geplant werden.
Wie viele Dasten verbrauchen Ihre Geräte? Ist der Verbrauch konstant oder schwankt er von Monat zu Monat? Gibt es saisonale Unterschiede oder Geräte, die zeitweise gar keine Daten übertragen? Die Antworten darauf helfen Ihnen dabei, nicht nur den passenden M2M-Tarif, sondern auch den besten IoT-SIM-Anbieter für das Projekt zu finden.
Je nach Projekt können unterschiedliche Tarifmodelle sinnvoll sein, deswegen bieten wir bei WhereverSIM verschiedene M2M Tarife an. Bei einem gut planbaren Datenverbrauch kann beispielsweise ein festes Datenpaket pro SIM-Karte passen. Schwankt der Verbrauch stärker, bieten Pay-as-you-go-Modelle oder gemeinsame Datenpools mehr Flexibilität. Bei saisonalen Anwendungen ist ein oft übersehener Faktor, ob sich nicht benötigte SIM-Karten pausieren lassen, ohne dass weiterhin die volle Grundgebühr anfällt oder eine Gebühr für Pausierung und Reaktivierung.
Achten Sie beim Vergleich deshalb darauf, wie gut Tarife zu Verbrauch und Veränderungen Ihres IoT-Projekts passen oder anpassen lassen. Gerade wenn die Zahl der Geräte wächst oder sich deren Datenverbrauch erst im laufenden Betrieb zeigt, können starre Tarifmodelle langfristig unnötige Kosten verursachen.
Funktioniert die M2M-SIM mit meiner Hardware? Wie gut ist die Netzabdeckung an den tatsächlichen Einsatzorten? Und bietet die Management-Plattform alle Funktionen, die ich im späteren Betrieb benötige? Viele dieser Fragen lassen sich auf dem Papier nur bedingt beantworten. Achten Sie deshalb darauf, ob ein M2M-SIM-Anbieter die Möglichkeit bietet, SIM-Karten und Plattform vor dem eigentlichen Rollout ausgiebig zu testen.Nutzen Sie die Testphase möglichst unter realistischen Bedingungen: mit der vorgesehenen Hardware, an typischen Einsatzorten und mit den Datenmengen, die auch im späteren Betrieb zu erwarten sind. So können Sie nicht nur Konnektivität und Kompatibilität prüfen, sondern erhalten gleichzeitig ein besseres Gefühl für Datenverbrauch, Bedienung und Verwaltungsaufwand.
Gerade vor größeren oder langfristigen IoT-Deployments kann eine Testphase dabei helfen, technische oder wirtschaftliche Stolperfallen frühzeitig zu erkennen, bevor viele Geräte ausgerollt und ein späterer Anbieterwechsel entsprechend aufwendig (und teuer) wird.
Was für Daten übertragen meine Geräte? Welche konkreten Sicherheitsanforderungen habe ich, damit niemand unberechtigt aus dem öffentlichen Internet zugreift? Benötige ich einen privaten APN oder eine verschlüsselte Verbindung zu meiner eigenen Infrastruktur? Die Sicherheitsanforderungen unterscheiden sich je nach IoT-Projekt erheblich und sollten deshalb bereits bei der Auswahl des M2M-SIM-Anbieters berücksichtigt werden. Achten Sie also darauf, dass alle nötigen Funktionen angeboten werden, bevor Sie sich langfristig an den falschen M2M-SIM-Anbieter binden. WhereverSIM bietet private APNs, VPN-Verbindungen, IPsec oder private statische IP-Adressen doch nciht jeder IoT-SIM-Anbieter unterstützt entsprechende Features.
Neben dem eigentlichen Datenverbrauch fallen je nach M2M-SIM-Anbieter weitere Kosten an. Schauen Sie auch in den AGB genau, welche. Gibt es monatliche Grundgebühren, Mindestlaufzeiten oder Mindestabnahmen? Und entstehen zusätzliche Kosten für Aktivierung, Pausierung oder Reaktivierung von SIM-Karten? Ein günstiger Preis pro SIM oder Megabyte sagt noch wenig darüber aus, wie wirtschaftlich ein M2M-SIM-Anbieter für Ihr Projekt tatsächlich ist.
Ein M2M-SIM-Anbieter-Vergleich sollte deshalb nicht allein anhand einzelner Tarifpreise erfolgen, sondern betrachten Sie die Kosten über den gesamten Lebenszyklus Ihrer SIM-Karten. Gerade bei großen Geräteflotten oder einem schrittweisen Rollout können vermeintlich kleine Zusatzkosten einen deutlichen Unterschied machen.
An wen kann ich mich wenden, wenn bei der Einrichtung oder im laufenden Betrieb technische Fragen auftreten? Gibt es einen persönlichen Ansprechpartner? Kriege ich im Fall der Fälle die Unterstützung, die ich brauche? Bei IoT-Projekten endet die Zusammenarbeit mit einem M2M-SIM-Anbieter nicht mit der Bereitstellung der SIM-Karten. Es gibt immer wieder Momente, in denen Erreichbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und technische Expertise wichtig werden. Beachten Sie beim Vergleichn daher nicht nur technische Features und Preise, sondern auch welche Unterstützung Sie nach dem Rollout erwarten können. Welchen Unterschied guter technischer Support machen kann, zeigt sich spätestens beim ersten Verbindungsproblem.
Kurz und knapp: Der beste M2M-SIM-Anbieter ist derjenige, dessen Angebot zu den Anforderungen Ihres IoT-Projekts passt – heute und langfristig.
Definieren Sie Ihre Anforderungen deswegen frühstmöglich so konkret es geht und testen Sie SIM-Karte und Plattform unter realistischen Bedingungen, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden.
Gerade bei langfristig angelegten IoT-Projekten lohnt es sich, dabei schon an den späteren Rollout zu denken: Kann die gewählte Lösung mit Ihrem Projekt wachsen, weitere Länder abdecken und auch zukünftige Anforderungen erfüllen? So lässt sich vermeiden, dass eine heute passende M2M-SIM später zum limitierenden Faktor für Ihr IoT-Projekt wird.
Welcher M2M-SIM-Anbieter der beste ist, hängt von den Anforderungen des jeweiligen IoT-Projekts ab. Wichtige Auswahlkriterien sind: Netzabdeckung und verfügbare Mobilfunknetze, Roaming-Verhalten, unterstützte Mobilfunkstandards, flexible Tarifmodelle, Sicherheitsfunktionen sowie Vertragsbedingungen und Support. Besonders bei langfristigen oder internationalen Projekten sollte außerdem berücksichtigt werden, ob der Anbieter zukünftige Rollouts und weitere Einsatzländer abdecken kann.
Für einen M2M-SIM-Anbieter-Vergleich sollten Sie zunächst die Anforderungen Ihres IoT-Projekts definieren: Wo werden die Geräte eingesetzt, welche Netze und Mobilfunkstandards werden benötigt, wie hoch ist der Datenverbrauch und welche Anforderungen bestehen an Sicherheit und Support? Vergleichen Sie anschließend nicht nur einzelne Tarifpreise, sondern das Gesamtangebot der Anbieter. Auch Testmöglichkeiten und die langfristige Skalierbarkeit der Lösung sollten in die Entscheidung einfließen.
Achten Sie insbesondere auf Netzabdeckung, Roaming-Verhalten, unterstützte Mobilfunkstandards, Tarifmodelle, Testmöglichkeiten, Sicherheitsfunktionen, Vertragsbedingungen und technischen Support. Welche Kriterien besonders wichtig sind, hängt vom jeweiligen Einsatzbereich ab. Bei mobilen oder international eingesetzten Geräten können beispielsweise andere Anforderungen an die Konnektivität bestehen als bei stationären Geräten an einem festen Standort.
M2M-SIM-Angebote sind speziell auf die Vernetzung von Maschinen und Geräten ausgerichtet. Sie bieten je nach Anbieter beispielsweise Zugang zu mehreren Mobilfunknetzen und Ländern, spezielle IoT-Tarifmodelle, zentrale Möglichkeiten zur Verwaltung von SIM-Karten sowie zusätzliche Sicherheitsfunktionen. Dadurch lassen sich auch größere oder international verteilte IoT-Installationen zentral betreiben.
Ja, insbesondere bei größeren oder langfristigen IoT-Projekten ist ein Test vor dem Rollout sinnvoll. Dabei sollten SIM-Karten möglichst mit der vorgesehenen Hardware und unter realistischen Einsatzbedingungen getestet werden. Neben Netzverfügbarkeit und Datenverbrauch können so auch die Management-Plattform, benötigte Funktionen und der Support des Anbieters vorab beurteilt werden. Auch WhereverSIM bietet Interessenten die Möglichkeit, M2M SIM als auch Online-Portal während einer kostenlosen Testphase vollumfänglich auszutesten und kennenzulernen. Eine kostenfreie M2M Test SIM können Sie hier anfragen: whereversim.com/m2m-sim-testen.
